Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft?

Leben in dünnbesiedelten Regionen

Deutschlandfunk, 4.8.2017, 19.15 Uhr

Es gibt einige dünnbesiedelte Regionen in Deutschland – die Altmark, im Land Sachsen-Anhalt gelegen, ist eine der am dünnsten besiedelten. In der Verbandsgemeinde Seehausen, mit dem Städtchen Werben, idyllisch an der Elbe gelegen, leben noch ganze 13 Einwohner pro Quadratkilometer. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 230 Einwohnern/qkm, in Berlin sind es fast 4000. Und es werden immer weniger. Die Verbandsgemeinde Stendal verliert pro Jahr 2000 Einwohner.

Was heißt es, in solchen Regionen zu leben, wie gestaltet sich der Alltag, was für Auswirkungen hat die Schrumpfung auf die Lebensqualität der dort lebenden Menschen? Schulen schließen, Öffentlicher Nahverkehr wird unrentabel, Ärzte fehlen, Wege werden länger, verlassene Ortschaften verfallen. Eigene Mobilität ist alles. Wenn die, z.B. im Alter, verloren geht, wird es bitter.

Zwei Möglichkeiten, diese Entwicklung aufzuhalten, wären Industrieansiedelung oder die Entwicklung des Tourismus. Beides wird eher halbherzig betrieben und widerspricht sich in vielen Fällen.

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