Skins & Co.

Rechtsradikale in der DDR

Feature, SWR2, 14.11.2006,
Redaktion: Ellinor Krogmann

Am 17. Oktober 1987 überfallen rund 30 Skinheads aus beiden Teilen des damals gespaltenen Berlin ein Punkkonzert in der Ostberliner Zionskirche. Die Skins singen das „Horst-Wessel-Lied“ und rufen „Sieg Heil“, „Rote Säue“ und „Juden raus aus deutschen Kirchen“. Dann schlagen sie die Punks krankenhausreif. Die Öffentlichkeit erfährt erst Wochen später von diesem Überfall und da ist auch nur von Rowdys die Rede – weder Punks noch Skins werden erwähnt.

Am 3. Februar 1988 findet im großen Saal des Ostberliner Hauses der Jungen Talente ein Konzert mehrerer Liedermacher und Rockgruppen statt. Es sind Künstler, die auf politische Veränderungen in der verkrusteten DDR drängen. Mit dabei auch der Liedermacher Arno Schmidt mit seiner Band, der an diesem Tag ein neues Lied singt: „Skins“, mit dem er auf enorme Resonanz stößt.

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