Forschen hinter Stacheldraht

Deutsche Kernphysiker in der Sowjetunion
Feature, SWR 2, 6.6.2006
Redaktion: Ellinor Krogmann

Nach dem Ausbruch des Kalten Krieges betrachtet die Sowjetunion es als eine der wichtigsten, existenziellen Aufgaben, das Atomwaffenmonopol der USA zu brechen. Der Chef des sowjetischen Geheimdienstes, Berija, wird mit dieser Aufgabe betraut. Unter strengster Geheimhaltung werden deutsche Spezialisten rekrutiert, die unter Lagerbedingungen wissenschaftlich arbeiten.
Im August 1949 gelingt der SU die Zündung der ersten Atombombe, 1954 wird das erste Kernkraftwerk der Welt in Betrieb genommen.
Das Feature untersucht, wie groß der Anteil der deutschen Spezialisten an diesen wissenschaftlichen Erfolgen ist und unter welchen konkreten Bedingungen gearbeitet wurde. Der Entschluss, in die SU zu gehen, um dort wissenschaftlich zu arbeiten, erfolgte halb freiwillig, gab es doch nach Ende des Krieges in Deutschland keine Möglichkeiten, auf dem Gebiet der Kernphysik zu arbeiten. Die Verträge, die die Spezialisten mit den Russen abschlossen, waren komfortabel und auf zwei Jahre beschränkt, jedoch, wie sich in Russland herausstellte, nicht das Papier wert, auf das sie geschrieben waren. Aus den zwei Jahren wurden fast zehn.

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